Gauder Fest 2014

Gauder Fest 2014: Höhepunkte und gelebte Tradtion im Zillertal

Gut 2.000 Fans folgten am Donnerstag, den 1. Mai 2014, dem Ruf des ORF zur inoffiziellen Eröffnung des Gauder Festes. Die mittlerweile 10. ORF Radio Tirol „Licht ins Dunkel“-Gala wartete mit Stars der Volksmusik- und Schlagerszene auf, die allesamt zu Gunsten der guten Sache auf ihr Honorar verzichteten. Moderator und Sänger Marc Pircher begrüßte große Namen wie Die Zillertaler Haderlumpen, die Poxrucker Sisters, Gilbert und Hannah im großen Festzelt. Bei prächtiger Stimmung wurde bis spät in den Abend ausgelassen gefeiert.

Wetterkapriolen sorgen für ProgrammänderungDer Gauder Samstag war leider vom Regenwetter geprägt. So musste der Gauder Sechskampf aufgrund der widrigen Bedingungen am Freigelände abgesagt werden, die Rangglerkämpfe wurden kurzerhand in die Tennishalle verlegt. Der Spannung des Bewerbs tat dies jedoch keinen Abbruch: Lokalmatador Simon Schweinberger vom Zillertaler Rangglerverein verteidigte seinen Gauder Hogmoar-Titel vor heimischem Publikum. Die rund 700 Jungtrachtler, die am Samstag per Sonderzug zum „Tag der Trachtlerjugend“ nach Zell am Ziller reisten, trotzten tapfer dem Wetter und zogen in Begleitung von Blasmusikkapellen gemeinsam vom Bahnhof zum Festzelt. Dort zeigten sie ihr Können und tanzten vor den Augen von Landwirtschaftsminister Rupprechter, Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler und dem Obmann des Tiroler Trachtenverbandes, Oswald Gredler, groß auf. Auch die Tieraustellung, die heuer ganz im Zeichen des 65-Jahr-Jubiläums des Haflinger-Pferdezuchtvereins Zillertal stand, ließ sich vom Wetter nicht beeindrucken. Und so fand die Wahl zur Miss Zillertal, der schönsten Haflingerstute des Tales, wie geplant statt. Den Sieg konnte Elitestute Rabea von Züchterfamilie Neuner aus Schwendau für sich verbuchen. Trotz anhaltenden Regens feierten tausende Besucher bis spät in die Nacht bei Musik und Tanz im großen Festzelt sowie im Discozelt „Gauder Löchl“. Auch seitens der Behörden kam Lob für die Veranstaltung, denn es kam während des gesamten Wochenendes zu keinerlei nennenswerten Zwischenfällen.

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